Sonderausstellungen

Unterwegs? – Aber sicher!
Die Reise im Wandel von der Seefahrt bis zur Raumfahrt.

Posttasche
Bild: Ledertasche eines Postboten
für Geldtransfer mit Originalschloss, Ende 19. Jh.
(Foto: Thomas Schultz)

Mit einer Reise verbinden wir heutzutage meist Urlaub, Erholung und Flucht aus dem Alltag. Uns stehen Verkehrswege und -mittel wie selbstverständlich zur Verfügung, die vor wenigen Jahrhunderten noch undenkbar gewesen sind.

Reisen war jedoch nicht immer mit Eskapismus und Freizeit verbunden. In der Antike waren Seefahrten unabdingbar für die Erschließung neuer Gebiete und die Erweiterung der eigenen sowie politischer Grenzen. Kaum verwunderlich, dass derartige Unternehmungen mit Abenteuern, Gefahren und Heldentaten statt mit Sightseeing und Strandspaziergängen verknüpft wurden.

Während sich die Motivationen für eine Reise im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben, sich die Fortbewegungsmittel ständig weiterentwickeln und die Welt stetig kleiner wird, bleibt die Sicherheit für Leib und Seele sowie für Hab und Gut eine zentrale Priorität für Reisende. Sicherheitsstrategien, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, sind nicht selten Unglücke oder gar Katastrophen vorausgegangen, deren Wiederholung es zu verhindern galt.

Die Bandbreite der Lösungen reicht vom mechanischen Kofferschloss, über lebensrettende Sicherheitsgurte bis hin zu spirituellen Zeichen zur Abwehr übler Ereignisse.

In der Ausstellung „Unterwegs? – Aber sicher! Die Reise im Wandel von der Seefahrt bis zur Raumfahrt.“ richten wir unseren Blick auf die unterschiedlichen Arten des Reisens, ihre jeweiligen Herausforderungen und wie sie bewältigt wurden.

Die Sonderausstellung ist vom 1. Juli 2022 bis zum 16. Oktober 2022 im DSBM zu sehen.

Wissenswert