Archiv Sonderausstellungen

Hier finden Sie einen Rückblick auf vergangene Sonderausstellungen.

 

29. September 2016 - 3. März 2017

Spaziergang durch Langenberg – aus der Fotosammlung von Hans-Dieter Conze

 

Conze, gebürtiger Langenberger, begann seine fotografische Tätigkeit in den 1950er Jahren. Was zunächst ein Hobby war, wurde schließlich zu seiner Leidenschaft. Er unternahm zahlreiche Spaziergänge durch Langenberg, führte dabei die unterschiedlichsten Kameras mit sich und fing in seinen Fotos die sich verändernde Architektur und Geschichte des Ortes ein – über viele Jahrzehnte hinweg, bis in das neue Jahrtausend hinein.

 

Die Aufnahmen zeigen ein ruhiges und malerisches Langenberg – genau so, wie es teils auch heute noch erscheint: Zu sehen sind schwarzweiße Fachwerkhäuser und Kirchen, welche die Jahrhunderte bis heute überdauert haben, beschauliche Altstadtgassen, Bäche, Brücken, Türme, der Langenberger Sender und vieles mehr.

 

Die Ausstellung lädt den Besucher zu einem Spaziergang durch Langenberg ein. Beim Betrachten der Fotos können der historische Ortskern erkundet und alte Gebäude (wieder-)entdeckt werden. Darüber hinaus sind einige der von Conze verwendeten Kameras zu sehen, mit denen er die fotogene Innenstadt ablichtete.

 

Museum im Wandel

21. Mai bis 21. August 2016

 

Ausstellung zum 80-jährigen Jubiläum
des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums in Velbert

 

Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum hat am dritten Schlüsselfest zu seinem 80jährigen Bestehen eine Ausstellung eröffnet, die sowohl interessante Einblicke in die Geschichte des Fachmuseums und seine ehemaligen Standorte gibt als auch auf den zukünftigen Neubau mit Einbindung der Villa Herminghaus hinweist. Mit der Auswahl einzigartiger Exponaten werden den Besuchern wahre „Schätze“ des Museums präsentiert.

 

21. Mai bis 21. August 2016

 

Der Bergische Geschichtsverein widmete sich in der Ausstellung „Velbert: Industriestadt – Industrie in der Stadt“ der Historie des Bereichs, der ab Herbst 2016 grundsätzliche Veränderungen erfahren wird.

 

 

Von Velbert in die Welt

28.02.2015 - 28.02.2016

 

 

Die Ausstellung zeigte anhand konkreter Beispiele, wie sich die Kontaktaufnahme zu ausländischen Kunden in den 1920er-Jahren gestaltete: Nach dem Ersten Weltkrieg mussten viele Wirtschaftsverbindungen neu geknüpft werden. Zusätzlich erschwerten Inflation, Ruhrbesetzung und staatliche Ausfuhrbestimmungen das Exportgeschäft. Handlungsreisende erlebten diese Schwierigkeiten im Außenhandel und die Situation in den Ländern ihrer Kunden hautnah. Gleichzeitig waren die Fahrten eine Möglichkeit, fremde Länder zu besichtigen.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die Geschichte der Firma Peter Metz und ihrem Handlungsreisenden Hermann Homann. Die 1862 gegründete Schloss- und Metallwarenfabrik war auf die Produktion von Möbelschlössern spezialisiert und wurde 1931 liquidiert. Im Jahr 1926 fuhr der Kaufmann Hermann Homann für die Firma bis nach Finnland, in die baltischen Länder, nach Ägypten, Griechenland, Rumänien und Bulgarien. Die Geschichte der Firma und die konkrete Reise wurde in einer multimedialen Installation gezeigt. Hierzu wurde – eigens für die Ausstellung – historisches Film- und Bildmaterial, Dokumente und Objekte zu einer zusammenfassenden Darstellung kombiniert. Weitere Objekte ergänzten diese Installation und zeigen das Know-How, das ein Kaufmann in den 1920ern für eine lange Geschäftsreise benötigte sowie die Probleme, auf die er auf seinen Reisen treffen konnte.

 

 

Meisterdiebe, von Robin Hood bis Ocean's Eleven

29.Mai - 27.September 2015

 

Filme wie „Ocean’s Thirteen“ mit George Clooney (2007) oder “Mortdecai“ mit Johnnie Depp (2015) beweisen es: der Mythos des Gentleman Verbrechers ist noch sehr lebendig!
Dabei gehen seine Wurzeln bis in die Zeit der alten Griechen zurück, denn schon Herodot erzählt eine Meisterdiebgeschichte.
Im Mittelalter beraubte Robin Hood die Reichen, um seine Beute dann an die Armen zur verteilen. Auch die Brüder Grimm haben den Typ des findigen Kriminellen in ihrem Märchen „Der Meisterdieb“ verewigt. Um die Jahrhundertwende führte in Frankreich der berühmte Arsène Lupin seine kapriziösen Coups durch.
Jede Epoche kennt seinen Meisterdieb, der es mit Witz und Verstand schafft, die auch noch so raffiniert bewachten Schätze zu rauben. Er seilt sich von der Decke ab oder vollführt akrobatische Tänze, um die Laserstrahlen nicht zu unterbrechen, die den Diamanten des Maharadschas sichern sollen.
Die Ausstellung im Schloss- und Beschlägemuseum zeigt, was einen richtigen Meisterdieb ausmacht und was ihn vom gewöhnlichen Kriminellen unterscheidet. Sie erzählt die Geschichten und lässt in vielen bewegten Bildern, das Flair der jeweiligen Dekaden auferstehen.
Aber auch der ständig erfolglosen Detektive und Polizeikommissare wird gedacht, die immer wieder vergeblich versuchen, den kriminellen Genies auf die Schliche zu kommen.
 

Die Alte Burg zu Hardenberg

Ein geheimnisvolles Bodendenkmal

2. November 2014 - 1. März 2015

 

Das Schloss Hardenberg ist bis heute das Wahrzeichen von Neviges und fest im lokalen Bewusstsein verankert. Viel weniger Menschen ist aber bewusst, dass der ursprüngliche Stammsitz der Herren von Hardenberg ca. 800 m vom heutigen Schloss entfernt zu finden ist.

 

Denn hier befinden sich, heute unter der Bodenoberfläche verschwunden, die Überreste der alten Höhenburg Hardenberg. Da in der Öffentlichkeit über dieses für Neviges so bedeutende Bodendenkmal recht wenig bekannt ist und vor allem Mythen und Anekdoten kursieren, haben sich das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum und das Stadtarchiv in einem gemeinsamen Projekt entschlossen, die alte Burg in einem Modell neu auferstehen zu lassen.

Neben dem Modell zeigt die Ausstellung als Leihgabe des LVR-LandesMuseum Bonn die archäologischen Funde von der Burg und erläutert, wie diese zur genauen Rekonstruktion der Anlage beigetragen haben.

 

Made in Velbert – Mehr als Schlösser

18. Mai - 14. September 2014

 

Keine Frage: Velbert gilt als die Stadt der Schlösser. Die Herstellung von Schlössern in Velbert und der Region Niederberg kann auf eine rund 450jährige Tradition zurückblicken. Niederberg ist bis heute der größte Cluster in der Produktion von Schließ- und Sicherheitstechnik in Deutschland. Nichtsdestotrotz haben Velberter Schlossfabriken und Gießereien im 20. Jahrhundert auch viele andere Dinge hervorgebracht, die ihren Weg in die Haushalte der Menschen gefunden haben.


Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die ehemalige – 1872 zunächst als reine Schlossfabrik gegründete – Metallwarenfabrik Adrian & Rode. Nur wenige Jahre nach der Gründung dehnten die beiden Firmeninhaber Karl Adrian und Heinrich Rode die Produktion auf Spielzeugpistolen aus. 1932 kam die Herstellung von Rollschuhen hinzu. In den 1950er-Jahren folgten schließlich Campingartikel und Metallbaukästen.


Die Produktion von Haushaltsmaschinen nahmen in den 1920er-Jahren gleich zwei Velberter Gießereien auf: das Bergisch-Märkische Eisenwerk und die Firma August Beer. Die beiden Betriebe stellten fortan neben verschiedenen Gussteilen für die Industrie auch Fleischwölfe, Fruchtpressen, Mühlen und andere Geräte für den privaten Gebrauch her.


Diesen und vielen anderen Gegenständen geht die Ausstellung anhand ausgewählter Einzelobjekte, zahlreicher Fotos und Dokumente nach. In Video-Interviews berichten Bürgerinnen und Bürger von ihren Erinnerungen an Produkte „made in Velbert“.

 

Leonardo da Vinci – Bewegende Erfindungen
14. Juli - 29. September 2013

 

Kaum ein Name strahlt soviel Faszination aus, wie der des Universalgenies Leonardo da Vinci. Leonardo war nicht nur Maler und Bildhauer, sondern auch Naturwissenschaftler und Ingenieur.

Viele von Leonardos Erfindungen waren seiner Zeit um Generationen voraus. Er entwickelte Flugmaschinen, Kräne, Werkzeugmaschinen, aber auch Belagerungsmaschinen für militärische Zwecke.

Im Rahmen der Ausstellung „Bewegende Erfindungen“ präsentiert das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum eine reiche Auswahl von Nachbauten dieser Maschinen, die alle vom Besucher ausprobiert werden können.

Die Funktionsmodelle, die in der Ausstellung gezeigt werden, stammen von Studenten des Fachbereichs für Mathematik und Technik, Studiengang Produktentwicklung, der Fachhochschule Bielefeld. Sie entstanden unter der Leitung von Prof. Dr. Langer, der seinen Studenten die Aufgabe stellte, die Maschinen nach Leonardos Zeichnungen nachzubauen.

 

Georg Klusemann – Augenschmaus

12. Dezember 2013 - 16. Februar 2014

 

Georg Klusemann war Maler, Zeichner, Graphiker und Dichter. Schon früh – während seines Besuchs des Neusprachlichen Gymnasiums in Essen-Werden – machte sich sein künstlerisches Talent bemerkbar. Von 1962 bis 1968 studierte er an der Kunstakademie zu Düsseldorf.


In seinen Werken jongliert Klusemann mit einer kaum zu überschauenden und phantastisch anmutenden Formenvielfalt. Stellenweise lassen sich Spuren seiner Auseinandersetzung mit Künstlern wie Max Ernst, René Magritte, Pablo Picasso und Victor Vasarely erkennen. Reisen nach Spanien (1963/1964/1968), in den Nahen Osten (1965) und nach Venezuela (1970/71) bereicherten zudem sein künstlerisches Schaffen. Von 1972 bis zu seinem Tod lebte Klusemann mit seiner Familie im italienischen Balbano in der Nähe von Lucca.

 

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das künstlerische Schaffen von Georg Klusemann (1942–1981). Zu sehen sind Gemälde, Druckgraphiken und Zeichnungen des Künstlers

 

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Kultur- und Veranstaltungs-GmbH Velbert statt.

Aktuelles

IN VORBEREITUNG: 

Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum

im Forum Niederberg

Oststraße 20, 42551 Velbert

Tel. 02051/26-2285

Fax. 02051/26-2297

Email: museum@velbert.de

 

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